Cassandra und das CAP-Theorem

Aktualisiert: 8. Jan 2019



Wenn wir die Projekte unserer Kunden umsetzen, prüfen wir, welche Datenbank sich für die vorliegende Aufgabe am besten eignet. Das CAP-Theorem spielt bei dieser Entscheidung oft eine wichtige Rolle.


Wo steht Cassandra in Bezug auf das CAP-Theorem?


CAP zeigt auf, dass sich verteilte Datenbanken im Spannungsfeld zwischen Konsistenz (Consistency), Verfügbarkeit (Availability) und Partitionstoleranz (Partition Tolerance) bewegen. Wenn zwei der CAP-Parameter optimiert werden, gerät der dritte ins Hintertreffen. So zumindest die Ausgangslage des Theorems.


Cassandra ist so konzipiert, dass sie alle CAP-Parameter berücksichtigen kann. Wie geht das?


Auf den ersten Blick scheint es, dass Cassandra Verfügbarkeit und Partitionstoleranz liefert, nicht aber Konsistenz. Mit anderen Worten: Während des Betriebes sehen kaum je alle Knoten sämtliche Informationen. Damit ist Cassandra prima vista ein AP-System.

Das heisst aber nicht, dass Cassandra für hohe Konsistenz nicht in Frage kommt. Cassandra ist eine BASE-Architektur: “Basically Available Soft-State Eventual Consistency”. Das bedeutet: Auch wenn das System nicht zu jeder Zeit alle Daten konsistent anzeigt, ist es doch in der Lage, konsistente Resultate zu produzieren.


Im nächsten Blog-Eintrag zeigen wir, wie das genau geschieht.


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